Lernen und Leisten

Grundsätzlich gelten die Richtlinien und Lehrpläne. Deren Inhalte finden sich auf den Internetseiten des Schulministeriums. Richtlinien und Lehrpläne beim MSW
Zur Vermittlung der Lehrplaninhalte dienen in vielen Fächern auch bei uns verschiedene Lehrwerke der Schulbuchverlage. Deren Inhalt ist von Schulbuchkommissionen des Ministeriums geprüft und genehmigt worden.
Richtlinien, Lehrpläne und Schulbücher sowie detaillierte Listen der von den Mitarbeitern der Averbruchschule vereinbarten Inhalte sind an der Schule offen zugänglich. Ansichtsexemplare werden im Elternsprechzimmer ausgestellt.
Auf eine Zusammenfassung der Inhalte wird hier deshalb verzichtet.
Alle Kinder der Averbruchschule erhalten  umfassende Lernangebote, mit deren Hilfe jedes Kind sowohl die verbindlichen Kompetenzerwartungen  der Lehrpläne erfüllen als auch  darüber hinaus sich weiteres Interessantes, Nützliches, Bedeutsames aneignen kann.

Auf den nach geordneten Seiten beschreiben wir deshalb nicht die Inhalte der Richtlinien oder der Schulbücher sondern lediglich solche Elemente unseres Angebots, die in ihrer Ausprägung das Besondere der Averbruchschule ausmachen.

 

Deutsch

Den Deutschunterricht erteilt in aller Regel die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer. Leitmedium ist das eingeführte Lehrwerk „Bausteine“ mit dem Erstlesebuch „Bausteine Fibel.“ Für den Deutschunterricht haben die Schülerbücherei, die Neuen Medien und auch die Bühne der Schule besondere Bedeutung.

  • Die seit Jahren bestehende Schülerbücherei wird von Eltern der Schule betreut und bietet umfassend Gelegenheit zum Lesen. Die Schülerbücherei der Schule wird von etwa 2/3 der Kinder regelmäßig zur Ausleihe genutzt.
  • Die Computerecken in den Klassen sowie der Computerraum werden genutzt für fachbezogene Übungen und – in Ansätzen  – für die einfache, interne, schriftliche Kommunikation der Kinder untereinander.
  • Die Bühne in der Aula – im Laufe der Zeit durch die Unterstützung des Fördervereins immer besser ausgestattet – bietet Raum für verschiedenartige Darbietungen.

Im folgenden nennen wir jene Elemente des Deutschunterrichts, die in ihrer besonderen Ausprägung den Unterricht – über Lehrplan und Schulbuch hinaus – kennzeichnen.

  • Für die Förderung von Kindern mit Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Rechtschreibens gibt es zusätzliche Unterrichtsstunden, die in Trainingszeiten von jeweils 25 Minuten vor dem planmäßigen Unterricht angeboten werden.
  • „Lesemütter“ in Klasse 1 und 2 als Elternhilfe in der Leseerziehung. Dabei achten wir darauf, dass diese Hilfe allen Kindern zu Gute kommt. Jedes Kind soll die Gelegenheit nutzen können, mit einem Erwachsenen zusammen seine Lesefähigkeit zu entwickeln.
  • Lesestunden für die ganze Klasse in der Schülerbücherei.
  • Vorlesen – bei regelmäßigen Vorlesestunden in der Schülerbücherei, die vom Büchereiteam angeboten werden.
  • Vorlesen – einmal im Schuljahr bei einem Vorlesetag in kleinen, jahrgangsübergreifenden Gruppen.
  • Jährlich im Frühjahr ein Autorentag für die Kinder der dritten Schuljahre verbunden mit einem Autorenabend für die Eltern, Freunde und Förderer der Schule.
  • Gedichte, Texte und Szenen werden für interne Klassenfeste und auch für die regelmäßigen Schulfeiern zu Beginn der Winter-, Oster-  und Sommerferien einstudiert.
  • Beiträge für die Schülerzeitung, die in der Regel zweimal im Jahr erscheint,
  • Theaterprojekte regen zum Umgang mit Texten und Medien an:
  • Besuch eines Kindertheaterstückes (meist im Theater Oberhausen),
  • Vorstellungen der Eltern des Regenbogentheaters (bis 2007)
  • Schuleigene Theater-AG mit in der Regel einer Vorstellung im Schuljahr
  • Die Kinder nutzen auch das Internetportal Antolin. Dort können sie durch Beantwortung von Fragen zu selbstgewählten Texten ihre Lesekompetenz unter Beweis stellen.

 

Mathematik

Den Mathematikunterricht erteilt in aller Regel die Klassenlehrerin oder die stv. Klassenlehrerin.  Leitmedium ist das eingeführte Lehrwerk „Welt der Zahl“.
Die Schule arbeitet auf der Grundlage des o.g. Lehrwerks. Die Reihenfolge der Schulbuchkapitel entspricht in der Regel der Reihenfolge der Themen und Inhalte des Unterrichts. Das ist der grobe „Stoffverteilungsplan“ der Schule. Da das Angebot der Lehrwerke im Unterricht nicht vollständig genutzt werden kann, werden für die konkrete Klasse Kürzungen vorgenommen, die allerdings nicht zu Lasten einzelner Kompetenzbereiche gehen dürfen.
Darüber hinaus gehende Besonderheiten des Mathematikunterrichts an der Averbruchschule:

  • Die Computerecken in den Klassen und der Computerraum werden für fachbezogene Übungen genutzt.
  • Ein-mal-Eins Hinkelfelder auf dem Schulhof regen auch zur „Mathematikhaltigen Beschäftigung“ in der Pause an.
  • Besonderen Wert legen wir auf beziehungsreiches Üben, aktiv-entdeckendes und soziales Lernen und Zieltransparenz in der Aufgabenstellung.
  • Mathematik-Konferenzen der Klasse, in denen standortbezogene Aufgaben besprochen, Lösungswege gesucht und Probleme angesprochen und durchdacht werden.
  • In der Regel lösen die Kinder ihre Aufgaben in Partnerarbeit. Dabei finden sie ohne Zeitdruck Gelegenheit, sich gegenseitig bei Aufgabenstellung, Problemfindung und –lösung zu ergänzen und zu bestärken
  • Die Kinder der Klassen 2 und 4 nehmen regelmäßig an der Mathematik-Olympiade teil, die vom Kreis Wesel veranstaltet wird.
  • Seit 2013 beteiligen sich auch alle Kinder der Klassen 3 und 4 am internationalen Känguru-Wettbewerb.

 

Kunst

Das Schulleben der Averbruchschule gibt Gelegenheit, die Aufgabenschwerpunkte des Faches Kunst auch in fächer- und stufenübergreifenden Inhalten bzw. Projekten zu realisieren.

  •  Am jährlichen internationalen  Jugendwettbewerb der Volks- und Raiffeisenbanken  nehmen in der Regel alle Kinder der Schule teil.
  •  Arbeitsgemeinschaften für Klasse 3 und 4: Töpfern, Fotografie, Zeitung, Zirkus, Theater, Schulhofgestaltung und Wandmalerei
  • Gestalterische Arbeiten beim Vorlesetag
  • Martinsfest: Laternenausstellung
  • Karneval in der Schule (verkleiden, entfremden)
  • Schulfeiern: Bühnenbilder, Kulissen und Kostüme

Die Räume der Schule sind für das künstlerische Gestalten vielfältig nutzbar:

  • Der Sachunterrichtsraum mit Werkzeugen für Holz- und Töpferarbeiten und einem Brennofen im abgesicherten Kellerraum
  • Der Computerraum und die Computer in den Schulklassen
  • Die Aula mit Bühne, Musikanlage, Beleuchtung, Kulissen, Kostümen und Musikinstrumenten
  • Der Lehrmittelraum mit Webrahmen, Prickelnadeln, Filzunterlagen und einem Vorrat an Bastelpapier und anderen Materialien

Zur Präsentation der Produkte gibt es in den Klassen Bilderleisten sowie in den Fluren Ausstellungsvitrinen, Bilderrahmen und Korktafeln.
Zur Übersicht werden Beispiele künstlerischen Gestaltens auch digital gespeichert und im Intranet der Schule als „Kinderkunst der Averbruchschule“ gesammelt.